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Minister Hauk MdL besucht Lidll-Filiale in Mosbach
v.l.n.r.: Matthias Oppitz Geschäftsleitungsvorsitzender von Lidl in Deutschland, Catharina Diekmann Geschäftsführerin der Lidl-Regionalgesellschaft Waldenburg, Minister Peter Hauk MdL; Foto: Lidl Deutschland

Minister Peter Hauk MdL besucht im Rahmen der landesweiten Aktionswoche „Lebensmittelretter – neue Helden braucht das Land“ Lidl-Filiale in Mosbach

Im Rahmen der landesweiten Aktionswoche „Lebensmittelretter – neue Helden braucht das Land“ konnte sich Ernährungsminister Peter Hauk MdL von den kreativen Maßnahmen, die der Lebensmitteleinzelhandel bei der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung umsetzt, überzeugen. Am 13. Oktober 2021 besuchte der Minister anlässlich des Teststarts der Lidl-‚Rettertüte‘ die Filiale in Mosbach. Mit der neuen „Rettertüte“ bietet Lidl äußerlich weniger perfekte aber geschmacklich einwandfreie Obst- und Gemüsesorten rabattiert an.

„Noch immer werden viel zu viele Lebensmittel unnötiger Weise weggeworfen. Die Wertschätzung unserer Lebensmittel geht uns alle an. Wir alle können im Alltag einen Beitrag dazu leisten, die Lebensmittelverschwendung zu verringern. Bereits durch das richtige Lagern, bedarfsgerechtes Einkaufen oder eine sinnvolle und schmackhafte Resteverwertung können Lebensmittel vor der Tonne gerettet werden. Auch unserer Lebensmitteleinzelhändler reduzieren mit verschiedenen Maßnahmen die Lebensmittelabfälle. Das Land Baden-Württemberg unterstützt und begleitet Initiativen, die sich für die Reduktion von Lebensmittelverschwendung oder die Weitergabe aussortierter Lebensmittel in Lebensmittelunternehmen einsetzen“, so der Minister.

Weltweit lande etwa jedes dritte Lebensmittel auf dem Weg vom Acker bis zum Teller im Müll. Allein in Deutschland würden pro Jahr und Kopf 75 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen. Dabei wäre rund die Hälfte dieser Menge noch genießbar gewesen. Entlang der Wertschöpfungskette würden in privaten Haushalten die meisten Lebensmittel weggeworfen.

„Eine wichtige Funktion bei der Reduzierung von Lebensmittelabfällen kommt dabei neben den privaten Haushalten auch unseren Einzelhändlern zu. Diese geben nicht mehr verkäufliche, aber noch verzehrbare Lebensmittel zum Beispiel an karitative Einrichtungen wie die Tafeln weiter, setzen auf ganzheitliche Systemansätze entlang der Wertschöpfungsketten, um Überlagerungen zu vermeiden oder bieten gezielt äußerlich weniger perfektes Obst und Gemüse zu günstigen Preisen an. Maßnahmen wie der Test der ‚Rettertüten‘ sind daher ausdrücklich zu begrüßen“, betonte Hauk.

Das Land Baden-Württemberg arbeite seit Jahren gemeinsam mit vielen Partnern entlang der Wertschöpfungskette für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln. Auch das Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen, bis 2030 die weltweite Nahrungsmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren, sei im aktuellen Koalitionsvertrag verankert.

„Mit dem Lebensmitteleinzelhandel gibt es bereits seit Jahren eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit, die wir auch in Zukunft gerne fortführen wollen“, sagte der Minister.

Hintergrundinformation:

Unter dem Motto „Lebensmittelretter – neue Helden braucht das Land“ fand in diesem Jahr zum dritten Mal die landesweite Aktionswoche zur Lebensmittelwertschätzung als Teil der Strategie des Landes zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung statt. Neben einer Online-Veranstaltung bot das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in den sozialen Medien verschiedene Kurzclips mit praktischen Tipps für den Alltag sowie mehrere Quizze und Umfragen mit Gewinnchance an.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.lebensmittelretter-bw.de
www.mlr-bw.de
https://www.instagram.com/mlr_bw/ (#lebensmittelretter)
www.landeszentrum-bw.de

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