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Kinder schnippeln gemeinsam Obst und Gemüse
Foto: Viscom Fotographie Schwäbisch Gmünd

INFORM-Projekt „Optimierung der Verpflegung in Kita und Schule“ erfolgreich abgeschlossen

Eine gute Kita- und Schulverpflegung gelingt am besten, wenn auch die Ernährungsbildung das Thema aufnimmt und pädagogische Fachkräfte und Mensateams zusammenarbeiten. Das ist die wichtigste Erkenntnis aus dem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten zweijährigen Projekt. Umgesetzt wurde es vom Landeszentrum für Ernährung. Das Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd begleitete und evaluierte das Projekt.

Die Ergebnisse wurden am 22.10.2020 im Rahmen einer Online-Abschlussveranstaltung präsentiert. 10 Caterer, 10 Kitas und 3 Grundschulen nahmen am Projekt teil und wurden dabei von Coaches unterstützt. Speisepläne der Caterer wurden überprüft und entsprechend den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung angepasst. Als Ergebnis wurden mehr biologisch und regional erzeugte Lebensmittel verwendet und es wurden Runde Tische etabliert. Insgesamt wurde das Essensangebot damit deutlich nachhaltiger, gesundheitsfördernder und genussvoller und damit besser an den Bedarf der Kinder angepasst.

Parallel dazu behandelten die pädagogischen Fachkräfte gemeinsam mit den Kindern das vielfältige Thema Essen und Trinken im Alltag der Kita und im Schulunterricht. Positiver Nebeneffekt war, dass durch die Verknüpfung von Ernährungsbildung und Verpflegung viel weniger Lebensmittel weggeworfen wurden.

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL betonte in ihrem Grußwort, dass eine qualitativ hochwertige Außer-Haus-Verpflegung in den Lebenswelten Kita und Schule ein wichtiges Ziel der baden-württembergischen Ernährungsstrategie sei. „Unsere Erfahrungen aus dem Projekt ‚Optimierung der Verpflegung in Kita und Schule‘ zeigen, dass das am besten funktioniert, wenn Caterer, Kita und Schule eng zusammenarbeiten und die Kinder durch Bildungsmaßnahmen Wissen rund ums Essen erlangen,“ sagte die Staatssekretärin.

Alle Projektpartner hätten festgestellt, dass die Verknüpfung von Verpflegung und Ernährungsbildung nur dann gelingen kann, wenn alle Beteiligten miteinander im Gespräch blieben. Diese Aufrechterhaltung der Kommunikation könne z.B. durch regelmäßig stattfindende Runde Tische erreicht werden.

Pressemitteilung des MLR

Mehr zum INFORM-Projekt auf den Seiten des Landeszentrums für Ernährung

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