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Erfolgreicher Abschluss des Modellprojektes "Schulverpflegung 2018"

Nach nur neun Monaten hatten sie es geschafft! Neun Schulen und ihre Caterer hatten ihre Schulverpflegung im Modellprojekt „Schulverpflegung 2018“ optimiert und wurden zertifiziert. Im Rahmen der feierlichen Abschlussveranstaltung in Stuttgart am 30. November 2018 überreichten die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und Prof. Dr. Peter Grimm, Geschäftsführer der Sektion Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE-BW), nun die DGE-Zertifizierungen und Urkunden.

„Der Landesregierung ist es ein großes Anliegen, das Essen in der Schule gesundheitsförderlich, nachhaltig und genussvoll ist, denn das ist die Voraussetzung, dass sich Kinder und Jugendliche in der Schule wohlfühlen und fit und leistungsfähig sind. Das Modellprojekt zeigt, dass die Zertifizierungen und der Einsatz von regionalen Bio-Lebensmitteln ohne große Hürden in der Schulverpflegung umgesetzt werden können“, so die Staatssekretärin. Durch die Vermeidung von Lebensmittelverlusten würden zudem Kosten eingespart, die wiederum in die Qualität der Lebensmittel investiert werden könnten. „Die Modellschulen beweisen, dass Essen in der Schule gesunde Vielfalt, Nachhaltigkeit und Genuss vereinen kann. Diese positiven Erkenntnisse möchten wir weiter in die Fläche tragen und auch in den kommenden Jahren viele weitere Schulen unterstützen und beraten“, betonte Gurr-Hirsch. Zwei Vorträge ergänzten die Urkundenübergabe. Prof. Ulrike Arens-Azevêdo (Präsidentin der DGE e.V.) gab einen Überblick über die neue Studie zur Kosten-und Preisstruktur (KuPS) in der Schulverpflegung. Julia Schlichenmaier (VNS BW) fasste die Entwicklungen der Modellschulen in den vergangenen neun Monate zusammen.

Im Dezember 2017 hatte das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz das Modellprojekt „Schulverpflegung 2018“ ausgerufen. Das Projekt wurde zur fachlichen Betreuung und Koordination an die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg übergeben. Eine unabhängige Experten-Jury wählte neun Modellschulen aus. Ziele waren die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) und die Bio-Zertifizierung mit 15 Prozent Wareneinsatzkosten für Lebensmittel aus ökologischem Anbau, sowie der Einsatz von Lebensmittel aus regionalem Anbau und die Bearbeitung des Themas Vermeidung von Lebensmittelverlusten. Die Modellschulen wurden durch ein individuelles Coaching zur Erreichung der Projektziele unterstützt.

Wir gratulieren den Modellschulen und allen Beteiligten zum erfolgreichen Projektabschluss!



Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg


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